Visaverfahren

Visaverfahren

Regeln müssen sein. Nur dass diese Regeln 2015 komplett ausgesetzt wurden. Von der amtierenden Bundeskanzlerin. Geordneter Grenzverkehr war nicht mehr vorhanden, eine der schlimmen Folgen war die unerkannte Einreise von Terroristen. Warum jetzt plötzlich eine über 60 Jahre alte Frau für die politischen Fehlleitungen leiden soll, ist unverständlich!

So läuft das, oder soll es laufen (ohne Schmiergeld):

 

Deutsches Generalkonsulat Kanton

 

Jeder hat das Recht, auf ein transparentes und vor allem planbares und nachvollziehbares Verwaltungsverfahren. Unserer Meinung nach wird dies durch das Generalkonsulat in Kanton eben nicht umgesetzt, trotz Erfüllung aller Bedingungen bekommt Mami kein Besuchervisum!

 

Es gibt zahllose Seiten, in denen beschrieben wird, was man machen muss, um ein Besuchervisum zu beantragen, für uns alleine zählt die offizielle Seite des Generalkonsulates. Wir haben (wie auch schon 2012 (der letze Besuch von Mami bei ihrer einzigen Tochter!) eine Agentur beauftragt, die Besuchervisa begleitet und den Antragsweg koordiniert. Zur Kontrolle haben wir eine Checkliste, ob wirklich alle Bedingungen erfüllt sind. Wir werden in Kürze alle Dokumente hochgeladen haben, natürlich "entpersonalisiert". Daher bitten wir um etwas Geduld! Die Vorgaben sind die folgenden:

 

1. Einladende

 

GELD: Arme Leute dürfen sowieso nicht einreisen. Auch und vor allem nicht zu ihren armen Kindern! Aber diese Hürde haben wir genommen, wir haben auf Grund von Einkommensnachweisen eine Verpflichtungserklärung erhalten. Schön bunt, teuer, aber offensichtlich wertlos!

 

Wohnraum: Es muss nachgewiesen werden, wo der Besucher wohnt, ob die Unterkunft angemessen ist etc. Auch das haben wir belegt.

 

Auslandskrankenversicherung: Haben wir über den ADAC mit den passenden Einreisedaten auch geholt, und vor allem bezahlt.

 

Motivationsanschreiben: Ja... warum will man wohl die Mutter sehen? Auch dieses Papier haben wir erledigt, nach Vorgaben der Agentur.

 

Antrag: Es macht schon sehr viel Sinn, wenn der Antrag durch die Einlader ausgefüllt wird, damit bei den Daten, Verwandtschaftsverhältnissen usw. keine Fehler passieren, dies dann nach China senden.

 

2. Eingeladene

 

GELD: Arme Leute dürfen aus China, von chinesischer Seite aus, auch nicht einfach so ausreisen. Menschen mit Vermögen müssen eine Verzichtserklärung auf Eigentum abgeben, und je nach Fall unterschiedlich eine Bargarantiesumme hinterlegen. Wer also nicht zurück kehrt, verliert alles! Hat Mami gemacht, und dieses Vorgehen ist dem Deutschen Generalkonsulat selbstverständlich bekannt!

 

Verwandtschaft: Jedes mal neu muss Mami nachweisen, dass sie Mami ist von meiner Frau. Komplett skurril, allerdings auch immer kostenpflichtig (vergleichbar mit Notariat hier in Deutschland, bei einem 10tel des Grundeinkommens!). Auch erledigt.

 

Fahrt: Offensichtlich ändern sich für das Generalkonsulat Fingerabdrücke ständig. Jedesmal muss Mami nach Kanton fahren, um dort Fingerabdrücke abzugeben. Teuer und unsinnig. Und auch erledigt.

 

Flugtickets: Reservierung und Anzahlung jedes mal neu, jedesmal ins ungewisse. Auch erledigt.

 

Erklärungen: Natürlich muss Mami erklären, dass sie nach der Visumszeit wieder nach China zurück kehrt. Auch erledigt.

 

All dies haben wir erledigt, neben Beruf, Studium und alltäglichem Allerlei. Trotzdem wurde das Besuchervisum mit dem Hinweis abgelehnt, dass eine Rückkehr innerhalb der Visazeit unserer Mutti nicht angenommen wird. Eine Begründung, warum denn so etwas angenommen wird, gibt es nicht. Willkür wie sie im Buche steht (https://de.wikipedia.org/wiki/Willk%C3%BCr_(Recht)).

Unserer Meinung nach sitzen im Genralkonsulat Kanton sehr schlichte Gemüter mit sehr alten deutschen Ansichten. Im Habitus von alten Eroberern und besserwisserischen Kolonialisten wurde auf unseren ersten Antrag und Vortrag, wir könnten unserer Mami in Deutschland einen besseren Lebensabend bieten, als sie ihn in China hat, im Zuge des ersten Antrages auf Familienzusammenführung, folgendes von einem, natürlich, unbekannt gebliebenem Verfasser, erwidert: (Zitat Anfang)

"Beim Nachzug pflegebedürftiger Elternteile zu den in Deutschland lebenden Kindern (es gibt nur eines, Frau oder Herr Botschaftsangehörige/r, EIN-KIND-OPFER!) begründet sich eine evtl. vorhandene Härte nur, wenn Pflegepersonen oder Pflegeeinrichtungen im Heimatland nicht zur Verfügung stehen. Dies ist in China jedoch nicht der Fall." (Zitat Ende).

Auf dem gesamten Schreiben findet sich nur die Kennung des Generalkonsulats, Verfasser und Ursprung bleiben im Dunkeln. Wo sich deutsche Beamte im Ausland wohl am wohlsten fühlen! Besonders perfide, und fern des möglichen Wissensstandes eines Nichtfamilienangehörigen ist folgender Originalsatz des gleichen Schreibens: (Zitat Anfang)

"Darüber hinaus verfügen Sie (Mami) über mehrere Familienangehörige in China, die ebenfalls bei der Pflege helfen können" (Zitat Ende).

Na, wenn das mal in Deutschland immer so funktionieren würde...

 

Kurzum, die Botschaft, ihre Vertretungen und Vertreter sind allwissende Götter, Verwaltungsverfahren erst gar nicht nötig, da sowieso frei erfunden werden kann, was man vielleicht doch nicht weiss. Und alles bezahlt vom dummen Steuerzahler, der , ach wie schrecklich, auch wir sind.

 

 

Dienstaufsichtsbeschwerde

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

gegen alle Beteiligten im Visaverfahren meiner Schwiegermutter ***, gerade abgelehnt, lege ich hiermit aus allen rechtlichen und u.g. Gründen Dienstaufsichtsbeschwerde ein und verlange im Zuge der aktuellen Gesetzgebung die Offenlegung der Namen aller Beteiligten Botschaftsangehörigen, da ich ansonsten keinen Strafantrag wegen Amtsmissbrauch stellen kann.

 

Begründung:

 

Als Bürger der Bundesrepublik Deutschland habe ich zusammen mit meiner Ehegattin und meiner Schwiegermutter alle Auflagen für ein Besuchervisum erfüllt. Mutwillig und Befangen haben Ihre Mitarbeiter/innen das Visum abgelehnt, "weil eine Rückkehr innerhalb des Zeitraumes nach China nicht gesichert erscheint". Wozu Sie mich als Deutschen dann ein kostenpflichtiges Papier, die Verpflichtungserklärung, holen lassen, ist weltfremd und widerspricht substanziell einem geordneten Verwaltungsverfahren. Daher stelle ich aus allen denkbaren rechtlichen Gründen und wegen Befangenheit Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Konsul und alle beteiligten Mitarbeiter/innen. Die Namen der Beteiligten sind mir umgehend mitzuteilen, sowie ein Aktenzeichen dieser Dienstaufsichtsbeschwerde.

 

Berlin, der 30.04.2017

Patrick Schiffler

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